Turnierberichte
1. Ravensburger Feldbogenturnier PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Joachim Konrad   
Sonntag, den 19. Juni 2011 um 12:46 Uhr
Am Sonntag, den 22. Mai starteten von uns Claudia, Konne, Tom und Thomas zum 1. Feldbogenturnier nach Ravensburg.

Wie es ja schon fast Standard ist, brachten wir dem Veranstalter wunderschönes Wetter mit. Bis auf den Thomas Michalsky waren wir in Ravensburg zum ersten Mal zu Gast. Wir durften auf einem wunderschönen Feldbogen-Parcours schießen, welcher auch ein Talentzentrum des Würtenbergischen Schützenverbandes ist.
Unterwegs
Claudia bei der Siegerehrung

Claudia, Tom und ich waren das erste Mal auf einem Feldbogen Turnier. Was wird uns da wohl erwarten? Wir 4 wurden 3 verschiedenen Gruppen zugeteilt. Claudia und Konne (ich) durften zusammen mit Michael und Thomas vom BSC Hard an den Start gehen. Bei den beiden möchte ich mich an dieser Stelle nochmals für einen wirklich super Sonntag bedanken. Tom Miehle startete in einer Gruppe hinter uns, zusammen mit 2 anderen Hardern, Harald und Winfried und Roland vom SV Blitzenreute. Der Zufall bescherte uns eine Gruppe vor uns, die aus 3 Compoundschützen bestand. Diese waren des öfteren am Schrauben und Korrigieren und Absetzen und wieder Korrigieren und Schrauben. Da hatten wir schon des manch Gelegenheit zu einem Schwätzchen, wir kreierten den neuen Sport, das "Bogenwaiting". Bei der Siegerehrung standen dann auch 2 von den Compoundlern auf dem Podest. Im Nachhinein zahlte sich das eine oder andere Päuschen dann doch wenigstens aus.

Womit wir beim Feldbogensport an und für sich angelangt wären. Es ist schon etwas anderes, durch den Wald zu marschieren und pro Ziel 3 Pfeile abzugeben, anstatt sich auf nur einen Schuss einzustellen.
Wo sich bei mir persönlich noch erhebliches Übungspotential aufgezeigt hat, waren gerade die Schüsse auf extrem kurze Distanz. Da musste man auf 5 Meter Entfernung 3x in die Mitte einer Ziescheibe treffen. Da langt es nicht, wenn der Pfeil im Ohr des Hasen steckt, nein, da wird nachgeschaut, ob es eine 6 oder gar nur eine 1 wurde. und da spielt es dann schon eine große Rolle ob man 3 oder gar 18 Punkte pro Ziel notieren durfte.

Das Gelände jedenfalls, das der Ravensburger Schützengilde zur Verfügung steht, ist einfach nur der Hammer! Die "Höll" ist ein Naherholungsgelände,das nicht nur von Spaziergängern, sondern auch von Reitern und Mountenbikern genutzt wird. Einem Reiter sind wir nicht begegnet, doch einer Mountenbikerin. Diese hat sich dann nicht getraut, zwischen den wartenden Compoundlern und einer Zielscheibe hindurch zu fahren. Als diese zuvor an uns vorbei radelte, sagten wir ihr, dass bewegte Ziele immer wilkommen seine, stellten aber sofort klar, dass dies nur ein Spass war. Der Compoundler in der Gruppe vor uns erklärte ihr dann, dass man nicht auf Radfahrer schießt, weil diese zu wenig Punkte bringen. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung. Da war beim Anlegen des Parcours gut darauf geachtet worden, dass nichts passieren konnte.

Mich persönlich freute es außerdem, dass bei diesem Turnier per Zufall vorbeikommende Wanderer sehen konnten, wie viel Spass es macht, mit Pfeil und Bogen durch die Natur zu gehen und sich mit Gleichgesinnten zu messen. Der eine oder andere Bogner hatte seine Mühe durch diese unfreiwillige Öffentlichkeitsarbeit seine Pfeile ins Ziel zu bringen. Doch ganz so schlimm war es dann doch nicht, wenn man beim Schießen beobachtet wurde.

Als wir der Familie, welche sich unsere Gruppe spontan anschloss, erklärten, wie man sich als "Gast" bei einer solchen Veranstaltung verhalten sollte, trafen wir auf ein offenes Gehör und Verständnis. Woher sollte ein unbedarfter Mensch auch wissen, dass man sich nicht im Blickfeld eines Schützen aufhalten sollte, oder ähnliches. Nach ein paar Zielen wanderte die Familie dann auch zu den "Hightech Compoundlern" weiter und wir konnten uns wieder in Ruhe auf unseren Schuss konzentrieren.

An dieser Stelle möchte ich der Schützengilde Ravensburg zu einer wirklich gelungenen Veranstaltung gratulieren! Nicht nur die Veranstaltung an und für sich war gelungen, noch nie in meinem Leben habe ich eine solch leckeren Steaksemmel gegessen wie bei diesem Turnier. Die ganze Mannschaft der Schützengilde hat ein großes Lob verdient!

Claudia hatte nur eine Gegnerin in ihrer Klasse. Diese hat vermutlich aufgegeben. Claudia gewann mit 227 Ringen bei den Langbogen Damen. Sylvia Reisch erreichte 68 Ringe.

Uns allen hat das Feldbogenshießen an und für sich sehr viel Spaß gemacht. Das wird wohl nicht das letzte Turnier dieser Art gewesen sein, welches wir besuchen werden. Wir freuen uns jedenfalls schon auf das 2. Feldbogenturnier in Ravensburg 2012.

Zur Bildergallerie.


Anlagen:
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juni 2011 um 13:37 Uhr
 
13. Planneralm-Turnier PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Joachim Konrad   
Sonntag, den 12. Juni 2011 um 00:00 Uhr

13. Planneralm-Turnier

Zum zweiten Mal haben wir im Robin Hood Land zu den Bogen gegriffen, um uns mit dem Who is Who der Österreichischen Bogenszene zu messen.

Bogenschiess LKW
Bei der Begruessung
Am Tag eins waren knappe 500 Bogner am Start. Durch das ausgiebige Feiern am Samstag Abend und durch das schlechte Wetter am Sonntag gingen laut Veranstalter weniger Bogenschützen zum Start.

Jedem teilnehmenden Verein wurde ein Ziel gewidmet. Das für den SV Pfaffenhofen habe ich nicht gefunden. Laut Hans-Peter soll es irgendwo auf dem Parcours gestanden haben. Ich war zwar bemüht jedes Schild an zu schauen, doch wie das Schicksal so spielt, habe ich gerade dieses nicht gefunden. Drum fotografierte ich das Schild für Deutschland im Allgemeinen.

Es handelt sich bei der Alpine Challenge auf der Planner Alm um eine 2 Tages Veranstaltung. Bestehend aus dem roten und gelben Parcours. Der rote Parcours ist dann der "normale" Bogenparcours des Robin Hood Lands, welcher etwas umgestaltet die ganze Bogensaison über steht. Der gelbe Parcours wird nach dem Turnier wieder abgebaut.

Der gelbe Parcours, weit aus kniffliger gestellt als der rote Parcours, enthielt zum einem die Sonderwertung mit dem bewegten Ziel, des "Plessi's", zum anderen beinhaltete er den "Mammut-Schuss" auf den "LackY". Dieser war auf eine Entfernung von 103 Meter zu treffen.

Der gelbe Parcours bestand übrigens gänzlich aus Fell-Tieren. Auf diesem Parcours hatte man einen Höhenunterschied von guten 300 Metern zu bewältigen. Er führt eben bis hinauf zum Planner-'See.

Auf dem roten Parcours kommt man auch bis zur Baumgrenze, aber eben nicht darüber hinaus.

Jeder Verein wurde begrüßt
Herrliche Landschaft

Das Panorama ist eigentlich schon alleine eine Reise wert.

Die Aufgabenstellung des Turniers ist es dann auf jeden Fall. Schüsse über Schluchten, herrliche bergauf und bergab Schüsse in sehr sportlichen  Entfernungen, einfach herrlich.

Man vermisst das übliche 5x Ratten auf 10 Meter Entfernung schießen überhaupt nicht.

Das Bild von meiner Wenigkeit wurde auf dem roten Parcours ganz an der Baumgrenze aufgenommen.

Wer an diesem Turnier teilnehmen will, sollte sehr viel Kondition mit bringen. Auf Grund der vielen Teilnehmer wurden 2x 36 Ziele gestellt. Als sehr anspruchsvoll kann man dieses Turnier ebenfalls bezeichnen.

Sonntag abends waren Claudia und ich uns einig: "Nie wieder, viel zu anstrengend."

Einige Stunden später, nach dem Duschen und Abendessen: "Da müssen wir nächstes Jahr unbedingt wieder dabei sein".

Wir haben uns gleich wieder ein Zimmer im Hotel reserviert ;-)

Konne in der Landschaft
Samstagswetter
Dieses Jahr war das Wetter am ersten Tag besser, als am Sonntag. Es war etwas frisch, aber trocken. Ab und an ließ sich sogar mal die Sonne blicken.

Am Sonntag starteten wir in einer Regenwolke.

Mal nieselte es, mal riss die Wolkendecke auf. Ganz oben am Plannersee angekommen, waren wir wieder von Wolken umfangen.

Dadurch, dass das ganze Gebiet in einem Hochmoor liegt, war der Parcours am Sonntag stellenweise dann doch ziemlich "gatschig" (schlammig für nicht Österreicher).

Nun, zum Bogensport gehört halt die richtige Ausrüstung. Man wünscht sich als Veranstalter einen blauen Himmel bei herrlichem Sonnenschein. Wie man dieses Jahr auf der Alpine Challenge erleben durfte, klappt es mit dem Wünschen dann halt doch nicht immer so richtig.

Das Wetter am Sonntag
Schild beim Planni

Wir durften vom roten Pflock aus auf das LackYschießen.

Ich habe es mal gelb eingekreist.

Hinter dem LackY waren nur Hochmoor und Felsen.

Da konnte man dann schon einen Schuss ins Ungewisse wagen :-) - was dann ja meistens auch passierte.


So viel sah man
Da steht der Mammut

Glück gehabt

So viel zum  Thema Glückstreffer.

Beim Plessi

Hier ist unsere Gruppe mit dem "Plessi" abgebildet.

Dem ferngesteuerten See Ungeheuer.

Unsere Gruppe wurde angehalten nicht auf das Hinterteil des Monsters zu zielen. Da sich dort die Technik des Zieles verbarg. Da der Kill-Bereich im Hals, also auf der anderen Seite des Monsters war, fiel uns das nicht schwer.

Mit einem Kanu wurden  die Pfeile eingesammelt, welche das Ziel verfehlten - also keiner von uns Zwinkernd

Unsere Gruppe rot 5 von links nach rechts:

Thomas, Konne, Claudia, Gudrun, Peter, Hans - Peter, Lydia und Reinhard.

Wie wir per Zufall feststellten, ist Hans-Peter der Parcours-Bauer auf der Kohlschnait.
Einer der schönsten und liebevoll gepflegten Parcours bei unserem Bogenurlaub 2010. Wie Hans-Peter uns erzählte, wurde der Sommerparcours dieses Jahr sogar noch ausgebaut - auf jeden Fall einen Besuch Wert.

Doch nun zurück zum Turnier...

Unsere Gruppe vor dem Planne
Bei der Siegerehrung

Am ersten Tag habe ich selber kein einziges mal den 3. Pfeil benötigt. So gut wie hier habe ich noch nie geschossen. In der Zwischenwertung landete ich auf Platz 14 von 98. Auf dem gelben Parcours konnte ich diese Leistung nicht halten. Ich sackte um 90 Punkte ab. Im Endergebnis langte dies lediglich für Platz 27.

Claudia war nach dem Tag eins sogar Erste, gefolgt von einem verheerenden Tag zwei. Sie rutschte ab auf Platz 4.

Ob es an der Kondition lag, oder am Wetter oder an beidem?

So haben wir auf jedenfalls noch Potential für das nächste Jahr.

Im Nachhinein betrachtet war auch die 13. Alpine Challenge eine gelungene Veranstaltung. Man merkte ihr an, dass sie der Probelauf für die Ende August anstehende WM war.

Es fehlte ein klein wenig das total relaxte, familiäre Feeling.
Es glich eher einer Großveranstaltung. O.K. wenn 447 Bogener an den Start gehen, kann man glaube ich schon von einer Großveranstaltung sprechen.

Etwas vermisst haben wir die "heimelige" Feier in der Ewis-Hütte. Wie es sich gezeigt hat, gehen die meisten Schützen am Samstag Abend eher schlafen, als zum Feiern. Ob da ein Bierzelt von Nöten ist?

Das Fazit:

Auch dieses Jahr haben der BCS Ennstal und die Familie Lackner ein perfekt durchorganisiertes Turnier veranstaltet.

Das Wetter war jetzt nicht so prickelnd. Doch dafür kann ja niemand was.

Nun, wir werden uns 2012 wieder um einen Startplatz bemühen! Wir haben da noch einiges gut zu machen, was unser Ranking in der Ergebnisliste betrifft.

P.S. Botschaft an alle, die nach dem ersten Tag aufgaben: Der jüngste Bogner im Alter von sage und schreibe dreieinhalb Jahren hielt wacker durch!

Zur Fotogallerie

Noch mehr Bilder beim UBC Sandgrube - Pregarten


Anlagen:
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. November 2011 um 18:27 Uhr
 
12. BOW and ARROW Huntercup PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Joachim Konrad   
Mittwoch, den 20. April 2011 um 18:20 Uhr

12. BOW and ARROW Huntercup

Am 10. April 2011 reisten aus Pfaffenhofen 8 Bogenschützen mit dem Marktmobil nach Monheim zum 12. Bow & Arrow Huntercup.

Gruppenbild

Von links nach rechts:
Inge, Thomas, Konne, Claudia, Rüdi, Tom, Richard, Nick

Claudia beim warten

Wie wird das wohl sein, mit einem fliegenden Start, rätselten wir. Wenn die meisten gleich morgens an den Start wollen, gibt es ganz bestimmt Gedränge, dachten wir.

Ganz so schlimm wurde es dann aber nicht. Die anfängliche Dichte verteilte sich dann doch und es war ein gutes Fortkommen. Nach der "Mittagspause" staute es sich dann doch merklich. Zumindest in der Runde 1 waren dann erhebliche Pausen zu verkraften.

Doch schließlich wollten wir an dem herrlichen Tag ja unseren Spaß haben und uns nicht aufregen. Darum nutzen wir unsere "Pausen" dazu, die anderen Bogner besser kennen zu lernen und genossen die Natur.

Später bei der Siegerehrung, versprach der Toni, in Zukunft nicht mehr ganz so viele Personen an den Start zu lassen.

Nun, unsere Gruppe aus Pfaffenhofen war dieses Jahr das erste Mal dabei. Uns wurde es als ein kniffliges und wunderschönes Ereignis empfohlen. Tja, da wurde nicht übertrieben. Wir waren schon fast froh, wenn man einmal ein Ziel zu schießen hatte, wo kein Zweiglein im Wege war. Anspruchsvoll hat Toni das Turnier auf jeden Fall gestellt. Und das Gelände, mit dem Buchenwald, einfach herrlich.

Kurz vor 15 Uhr waren wir dann auch schon fertig. Der Hunger trieb uns geradewegs zum "Gasthof Max". Dort angekommen entledigten wir uns unserer Ausrüstung und stellten uns flux in die kleine Schlange an der Essensausgabe und holten uns unsere Schnitzel. Zeitgleich startete Team 2 zur Getränkeausgabe und besorgte Radler-Halbe oder Radler-Maß. So konnten wir uns voll und ganz im Biergarten von den kleineren Strapazen des Turniers erholen. Wir harrten der Siegerehrung. Laut Ausschreibung sollte diese gegen 16:23 Uhr starten.
Also noch genug Zeit um sich dann auch noch einen Kaffee oder ein Eis zu gönnen. Als wir dann so gegen 17 Uhr noch heimkehrende Gruppen erspähten, welche ihre Schusszettel dann noch zum Auswerten brachten, vermuteten wir, dass es dann doch noch ein wenig dauern würde.

So gegen 18 Uhr war es dann so weit.

Bei den Langbogen Damen konnte sich Claudia mit 370 Punkten den 3. Platz sichern. Unsere Herren waren da dann doch nicht so erfolgreich. Wir werden aber besser. So langsam kämpfen wir uns in die vorderen Ränge.

Zum Schluss bleibt nur noch im Nachhinein an einen wunderschönen Tag zurück zu denken. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, das Turnier zu schießen. Die 1 1/2 Stunden Anfahrt haben sich wirklich gelohnt.


Bilder haben wir dieses mal nicht viele geschossen. Tom und Joachim filmten dieses mal das Geschehen. Eine kleine Zusammenfassung seht ihr rechts.




Anlagen:
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 21. April 2011 um 18:48 Uhr
 
2. Puchheimer Cloutturnier 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Joachim Konrad   
Freitag, den 25. März 2011 um 07:36 Uhr

2. Puchheimer Cloutturnier 2011

Noch nie waren Claudia und ich auf einem Cloutturnier.
Was wird uns hier wohl erwarten?

Der FC Puchheim e.V. hat zu seinem 2. Cloutturnier geladen.
Über den Daumen gepeilt, sind in etwa 50 Bogner der Einladung gefolgt.

Bei herrlichem Wetter durften diese dann 72 Pfeile in die Wertung fliegen lassen.

Wie in einer Blumenwiese stecken die Pfeile
Die Pfeile werden mit Nummern versehen

Zuerst mussten wir alle unsere Pfeile mit unserer Startnummer versehen.

Das erleichterte den Ablauf des Turniers ungemein.
Die späteren Treffer konnten dann schneller erfasst werden. Man musste nicht lange nach dem Eigentümer des Pfeils fragen, sondern notierte die Treffer bei der entsprechenden Startnummer.

Bei einem Cloutturnier werden je nach Bogenstärke verschiedene Entfernungen geschossen.

Hier in Puchheim durften die Männer auf die historischen 180 Yards, was 165 Meter entspricht schießen.
Die Frauen und Jugendlichen durften auf eine Distanz von 125 Meter schießen.
Die Schüler durften noch ein Stück weiter vor, damit ihre Pfeile überhaupt das Clout erreichen konnten.

So wurden hier 2 Durchgänge je 6 Passen mit je 6 Pfeilen geschossen.

Das eigentliche Ziel, der Clout ist eine kleine Tafel, hier rechts im Bild zu sehen, im Zentrum mit einem gelben Punkt. Dieser ist der Clout, der zählt mit 10 Punkten. Die restliche Tafel zählt mit 5 Punkten. Der Kreis, auf der die Tafel steht, zählt mit 3 Punkten, dann gibt es noch 2 etwas größere Kreise die dann zwei oder einen Punkt zählen.

Das eigentliche Ziel, der Clout
Der einzige Clout Treffer
Der stolze Schütze

Christian Jens hat als einziger auf diesem Turnier ins Clout -Zentrum getroffen.

Den Namen habe ich aus versucht aus dem Handyfilmchen von der Sieger Ehrung heraus zu hören. Man möge mir verzeihen, wenn ich mich da geirrt habe. Durch den strammen Wind an diesem Tag, ist die Qualität des Tones sehr  "rauschig".

Wie man im Bild rechts sieht, wird bei den Puchheimer die Clouttafel bei jedem Turnier weiter verwendet. Die glücklichen Schützen, welche diese auf 165 oder 125 treffen werden mit Namen und Jahreszahl gekennzeichnet.
Jeder Treffer auf einer Clouttafel wird archiviert
Preise für die Jugend

An dieser Stelle möchte ich dem Team von der Abteilung Bogensport beim FC Puchheim e.V. zu einer gelungenen Veranstaltung gratulieren.

Zu Beginn des Turniers haben die eine oder der andere die Toilette nicht gefunden. Doch wurde dieses Manko bei der Begrüßung ausgebügelt. Es wurde erklärt, in welcher Richtung diese zu finden sei.

Da man solch ein Cloutturnier nur auf dem freien Feld veranstalten kann, musste man 2 Fusballfelder weiter das stille Örtchen suchen. Es war daher angeraten, sich rechtzeitig auf den Weg zu machen. Vielleicht wäre ein Schild " <- WC 1,5km" nützlich gewesen.


Die Erwachsenen wurden mit leckerem Eierlikör und Grappa geehrt.

Es wurde pro Durchgang und ein Gesamtsieger für die Klassen Männer, Frauen, Jugend und Schüler geehrt.

Angesichts eines solchen leckeren Preises, bereute ich dann schon ein wenig, nicht unter den ersten drei gewesen zu sein.
Doch habe ich es nicht bereut, dass ich trotz eiskalten Windes, an diesem Nachmittag in Puchheim dabei war.

Für Claudia und mich war das Cloutschießen eine ganz neue Erfahrung. Uns war nicht bewusst, wie anstrengend es ist, zwölf mal sechs Pfeile auf große Distanz zu schießen.

Als wir dann beim Einsammeln der Pfeile ums Clout herum die vielen Pfeile stecken sahen, konnten wir ein gaaanz klein wenig erahnen, was die feindlichen Truppen erwartet hatte, als diese im Mittelalter dem "Pfeileregen" von 5000 englischen Bogenschützen ausgesetzt waren.

Diese Schlacht damals war der Ursprung für das in England, an jedem Sonntag nach dem Kirchgang, von jedem männlichen Untertan ab 6 Jahren vorgeschriebene Cloutschießen.

Seien wir froh, dass wir heutzutage den Bogensport zumindest in Deutschland ausschließlich für friedliche Zwecke ausüben. Welches Claudia und mir nicht nur hier in Puchheim, mächtigen Spaß bereitet.

Die Preise für die Erwachsenen

In unserer Fotogalerie findet ihr hier ein paar Bilder vom Turnier.

Hier gibt es bei youtube die Siegerehrung zu sehen.


Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 26. März 2011 um 16:02 Uhr
 
7. Saalfeldener Winterturnier 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Joachim Konrad   
Montag, den 14. Februar 2011 um 15:22 Uhr

7. Saalfeldener Winterturnier 2011

Wie es die Wettervorhersage prognostizierte, erwartete uns am 12. Februar leichter Regen.

Kurt Neumayr, Obmann des HSV Saalfelden, zog deshalb vor 217 Bognern den Hut, weil diese sich trotz des schrecklichen Wetters zur Jufenalm auf machten, um am diesjährigen Winterturnier des HSV Saalfelden teil zu nehmen.

Kurt Neumayr begrüßt die Bogenschützen


Der gefrohrene Einschiessplatz


Der Wettergott hat es den Bogenschützen an diesem Tag nicht einfach gemacht. Überfrierender Regen sorgte nicht nur am Einschießplatz für so manchen unfreiwilligen "Aufhucka".

Das durch den Regen bedingte Tauwetter machte es dem Veranstalter ebenfalls nicht leicht. Einige Ziele mussten am Abend vor dem Turnier neu befestigt werden, weil ihnen der Schnee unter den Füßen weg schmolz.

Tja was soll ich sagen, trotz den widrigen Umständen ist es dem Team vom HSV Saalfelden gelungen, einen super Turnierparcours mit immerhin 40 Zielen zu stellen, der auch am späten Nachmittag noch gut begehbar war.


Dieses Jahr sind wir mit 4 Personen aus Pfaffenhofen angereist.

Auf dem Gruppenbild seht ihr von links nach rechts:

Günter, Claudia, Konne, Dominik, Sonja und Helmut.

Sonja und Helmut sind aus Klagenfurt.

Gruppenbild


Auf gehts in den Parcours


Bei Nieselregen starten wir nun in den Parcours.

Da staunt Günter nicht schlecht.

Gar nicht so einfach, bei den 3D Schützen, bergauf und bergab latschen - und das auch noch bei schlechtem Wetter.

Doch für einen "Fitanesen" hat sich Günter wirklich wacker geschlagen.

Von den 40 Zielen hat er 22 mal nur einen Pfeil gebraucht. Da muss ein routinierter 3Dler schon den Hut vor ihm ziehen!

Günter staunt


alt


Sonja entdeckte die lustige Situation als Erste.

Es sieht wirklich so aus, als würde sich der Bär den Bogen vom Helmut schnappen.

Unser Dominik musste sich wahrlich überwinden, auf sein Totemtier, den Wolf, zu zielen. Doch galt es, auf keinen Punkt zu verzichten. Er und Konne eiferten bei einem persönlichen Wettstreit darum, wer wohl der Bessere wäre.

Um auf's "Stockerl" in der Königs-Disziplin, den Recurvebogen Männer zu kommen, müssen die beiden schon noch etwas an ihrer Technik und Konzentration feilen.

Dominik und der Wolf


Helmut Tarmann


Gerade Helmut Tarmann mit seinem Langbogen zeigte uns, wie man einen 20er oder 16er nach dem anderen schießen kann.

Nun, wie es sich die Pfaffenhofener ersehnt hatten, hat es dieses Jahr dennoch funktioniert.

Bei den Langbogen Damen erreichte eine "Keinast Claudia" vom "Schützenverein Pfaff" den dritten Platz.

Kurt Neumayr bei der Siegerehrung



Claudia bei der Siegerehrung

Höller Theresia, Wallensteiner Andrea und Kynast Claudia

Den kleinen Fauxpas mit dem Namen Kynast und dem abgeschnittenen Namen auf der Ergebnisliste sei dem HSV Saalfelden verziehen.

Für das anfängliche Regenwetter, welches sich am Nachmittag doch noch zum Besseren wendete, konnten sie auch nichts dafür.

Doch für den ganzen Rest muss man ihnen einfach gratulieren.

Nicht umsonst sind 217 Bogner auch bei schlechtem Wetter ihrem Ruf gefolgt. Schließlich trifft man bei dem HSV Saalfelden auf ein routiniertes und profesionelles Team, welches es versteht, ein Turnier auf die Beine zu stellen.

Auch im Winter 2011 ist es ihnen und dem Team von der Jufenalm gelungen, ein unvergessliches Winterturnier zu veranstalten.

Hier trifft sich das Who is Who des österreichischen Bogensports, um sich zu messen.

Doch eines sei euch gesagt: Konne und Dominik werden fleißig üben und wir werden wieder kommen, um uns mit euch auf einem dann bestimmt wieder super vorbereiteten Event zu messen!

Alle Bilder zum Turnier haben wir hier in unserer Fotogalerie.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 13:29 Uhr
 
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