| 2. Schneeflöckchenturnier 2011 |
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| Geschrieben von: Joachim Konrad | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Montag, den 24. Januar 2011 um 11:46 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2. Schneeflöckchenturnier 2011
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Am 23. Januar 2011 haben die Schützen vom TB Winhöring zu ihrem 2. Schneeflöckchen Turnier geladen. Wir sind ihrem Ruf gefolgt. Dieses Jahr war diese Veranstaltung eine Benefiz-Veranstaltung. Jeder eingenommener Euro, egal ob Startgeld oder durch den Verkauf von Speisen und Getränken, ging an BALU. Dies ist eine Gruppe des BRK Altöttin, die sich um krebskranke Kinder kümmert. Wer über das Turnier hinaus diese wirklich sinnvolle Einrichtung unterstützen möchte, findet die Daten zum Spendenkonto hier. Doch nun zum Turnierbericht... ... alles begann mit einem kalten doch trockenen und herrlich sonnigen Sonntag Morgen. |
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Fast wären Claudia und ich am Parkplatz, der für das Turnier bestimmt war vorbei gefahren. Ich habe mich voll und ganz auf mein "Navi" verlassen. Dort war schon von früheren Besuchen her der Zielort direkt am Parcours hinterlegt. Claudia hat sich auf die extra für das Turnier aufgestellte Wegweiser verlassen und ermahnte mich zur Umkehr. So wurden wir auf den Parkplatz der Gaststätte Holzen geleitet. Dort hat später auch die Sieger Ehrung statt gefunden. Von diesem Parkplatz aus wurden die Turnierteilnehmer mit Shuttle Bussen zum Turnier Parcours verbracht. |
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Am Parcours angekommen haben wir uns gleich eingeschrieben. Hier möchte ich den Winhöringer Bogenschützen zu einem perfekt organisiertem Turnier gratulieren. Es hat wirklich keinerlei Grund zur Klage gegeben. Nun war es an der Zeit sich erst einmal ein kleines Frühstück zu genehmigen. |
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Danach begaben wir uns auf den Einschießplatz. Diesen haben die Veranstalter etwas unterhalb des Parcours auf die freie Fläche verlegt. Aufgrund des gefrorenen Bodens musste man keine Pfeile suchen. Im Gegenteil, hatte einmal eine Schützin oder ein Schütze einen etwas unglücklichen Schuss, fand dieser den Pfeil ohne Probleme nach einer kleiner Jogging-Einlage, wenn der Pfeil an der gefrorenen Böschung gen Himmel stieg. |
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Bei der Begrüßung wurde BALU vorgestellt. Danach erklärte man die Sonderziele und wünschte den Teilnehmern einen erfolgreichen und fröhlichen Tag. |
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Hier links seht ihr das Ziel 3. Der Wolf. Die ersten Ziele waren auf freiem Feld und weiter Flur aufgestellt. |
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| ... so der Wolf aus einer anderen Perspektive. Ich musste am Bild den üblichen Rand weg lassen, sonst hätte man das Ziel nicht mehr gesehen. Ist das nicht ein wunderschöner Weitschuss? | |
| Gleich in der unmittelbaren Nachbarschaft des normalen Parcours stand einmal eine Ski-Sprung-Schanze. Diese war schon ein wenig baufällig. Deshalb wurde diese demontiert. Übrig geblieben war noch das Häusle, von dem aus die Schiedsrichter den Sprung bewerteten. Dieses Häusle wurde in den Turnierparcours integriert, von da aus die Böschung hinunter waren Truthähne zu treffen. | |
| Dieses Sonderziel gehörte ebenfalls zu den kniffligeren Zielen. | |
| Ja wo schießt denn der Konne hin? | |
| Auf einen Milan! | |
| Die Jugendlichen und Kinder durften den Milan ein Stück weiter herunter lassen. | |
| Den Luchs musste man über eine Kuppe hinweg treffen. Ebenfalls ziemlich knifflig. | |
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Speziell für des Turnier ließ man den Bison auf der Wiese weiden. Im "normalen" Parcoursbetrieb ist der Bison von einem Holzpferd aus zu treffen. Dieses Ziel war das einzige, wo sich ein Pfeil aus unserer Gruppe in "Luft auflöste". An dieser Stelle möchten wir dem Team von Winhöring, welches den Parcours stellte, zu einem wirklich super tollen Parcours gratulieren. Immer war ein ausreichender Pfeilefang vorhanden (o.k. fast immer). Wenn dann doch mal ein Pfeil das Weite suchte, war der gefrorene Boden schuld. |
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Bei den Murmeltieren MUSSTE man im Knien schießen. Es war extra eine Matte dafür auf dem Boden. Als Konne erwähnte, dass man hierzu im Schwäbischen das Wort "Nagnuigla" verwendet, erntete er ungläubiges Gelächter - für die Oberbayern ein Fremdwort! |
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| Bei diesem Ziel haben Claudia und Konne gemeinsam mit dem ersten Pfeil ins Kill getroffen. | |
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Ein großes Lob geht an dieser Stellte an das ganze Team für die vorzügliche Verpflegung. Nicht nur im Wald an der Mittelstation, sondern auch am Basislager wurde man freundlich und bestens versorgt. Von allem war genügend da. Der Tee war kostenlos. Alles andere kam BALU zu Gute. |
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| An der Böschung gegenüber lag ein Wildschwein. Dieses war von 3 Ratten befallen. Die musste man über den Hohlweg hinweg treffen. Wohl eines der kniffligsten Ziele, welches zum "Standard" Parcours gehört. | |
| Nicht wie üblich, musste man beim Turnier vom Hochstand aus, einen Bär erlegen, sondern eine Wildkatze. Diese jagte selbst eine Ratte. Von uns ließ es sich niemand nehmen diese Ratte zusätzlich zu jagen. Konne traf bei der Ratte sogar ins Kill. Gewertet wurde aber leider der Körpertreffer bei der Katze. | |
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Unser letztes Ziel war der Reiher, der sich hinter einer Baumgabel versteckte. Da hatte manch einer in unserer Gruppe schon leichte Konditionsprobleme und killte die Weidenwurzel dahinter. |
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Nach dem Turnier wurden wir von den Shuttle Bussen wieder zurück nach Holzen ins Gasthaus gebracht - welch ein Luxus! Hier gab es zu sehr moderaten Preisen herrliche Gerichte. Der Renner war der Schweinebraten. Sehr zügig war man mit der Auswertung fertig. Beim ersten Begutachten der Ergebnisliste konnte Claudia ihren Augen nicht trauen. Eigentlich war es bei ihr an dem Tag gar nicht so gut gelaufen. Doch konnte sie sich in ihrer Klasse mit etwas mehr als 100 Punkten Differenz deutlich an die Spitze setzen. Alles in allem durften wir nicht nur einen wunderschönen Tag erleben. Wir durften auch wieder nette Menschen kennen lernen und einen sehr interessant und sportlich gestellten Parcours schießen. Hier möchten wir nochmals dem ganzen Team von Winhöring zu einer wirklich gelungenen Veranstaltung gratulieren. Etwas mehr als 100 Schützen waren alle hoch zufrieden und freuen sich schon auf ein Wiedersehen. Auch wenn sich die Schneeflöckchen etwas dünne gemacht haben, werden wir nächstes Jahr wieder versuchen, mit von der Partie zu sein! Die Schneeflöckchen hat Claudia ja dann doch noch in ihrem Preis, eine Schneekugel, mitgenommen. |
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